PKW und LKW - Aus- und Weiterbildung auf modernsten Fahrzeugen
             PKW und LKW - Aus- und Weiterbildung auf modernsten Fahrzeugen

Fs Klasse DE

 

Was darf ich mit der Klasse fahren?

 

Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als 8 Personenaußer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind - auch mit Anhänger über 750 kg zG

 

Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: D

Eingeschlossene Klasse: BE / D1E sowie bei Vorbesitz C1 auch Klasse C1E

 

Wie lange dauert die Ausbildung mindestens?

 

Anmerkung:

Mit der Ausbildung kann etwa ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters begonnen werden. Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag abgelegt werden.

 

Theoretische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben 

 

Praktischer Unterricht:

4  Fahrstunden Grundausbildung

3  Fahrstunden Überland

1  Fahrstunde Autobahn

1  Fahrstunde Dunkelheit

Welche Prüfung muss ich machen? 

 

Theorieprüfung entfällt.

 

praktische Prüfung ist abzulegen Dauer mindestens 70 Minuten (Prüfungsinhalte: Abfahrtkontrolle und Handfertigkeiten, Fahren innerorts, außerorts auch Autobahn und Kraftfahrstraße)

 

Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:

(gilt für die Klassen D1 D1E D DE)

  • Biometrisches Passbild
  • Augenärztliches Zeugnis
  • Ärztliches Zeugnis
  • Gutachten eines Arbeitsmediziners über die Belastungsfähigkeit
  • Erste-Hilfe-Kurs4)
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

 

Außerdem ist zu beachten: (gilt für die Klassen: D1 D1E D DE)

Sie benötigen mindestens den Führerschein der Klasse B sowie einen Nachweis der körperlichen Eignung und der Belastungsfähigkeit durch ein Gutachten eines Arbeitsmediziners oder eine medizinisch/psychologische Untersuchung. Außerdem benötigen Sie einen Nachweis über das Sehvermögen. Dieser kann auch von Arbeitsmedizinern erstellt werden.

 Wissenswertes für die Klassen  D1 / D1E / D / DE

 

Die Fahrerlaubnis wird immer nur für 5 Jahre erteilt. Eine Verlängerung ist nur möglich, wenn durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen wird, dass der Antragsteller die körperlichen Voraussetzungen und Mindestanforderungen an das Sehvermögen erfüllt.

Wer älter als 50 Jahre ist, muss bei jeder Verlängerung zusätzlich ein Gutachten eines Arbeitsmediziners oder eine MPU über die Belastungsfähigkeit vorlegen.

Ab dem 45. Lebensjahr kann die Verlängerung über das 50. Lebensjahr hinaus ebenfalls nur nach Vorlage des arbeitsmedizinischen Belastungsgutachtens erfolgen. Zusätzlich zum Führerschein müssen Busfahrer, die gewerblich Personen befördern, seit dem 10.09.2008 die Vorgaben des Berufskraftfahrerqualifikations-Gesetzes erfüllen.

Werden zwei Fragen mit der Wertigkeit 5 falsch beantwortet, ist die Prüfung nicht bestanden.

 

 - 2 -Bewerber, welche eine Ausbildung in dem Ausbildungsberuf „Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin“ oder „Fachkraft im Fahrbetrieb“ durchlaufen oder abgeschlossen haben, können die Klassen D1 und D1E bereits mit 18 Jahren erwerben.

 

Die Klassen D und DE können erworben werden:

 

a) bereits mit 18 Jahren begrenzt auf Fahrten im Linienverkehr bis 50 km unter den Bedingungen von -2-;

b) bereits mit 20 Jahren unter den Bedingungen von -2-;

c) bereits mit 21 Jahren nach erfolgter Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG (umfangreiche IHK-Prüfung in Theorie und Praxis) oder, begrenzt auf Fahrten im Linienverkehr bis 50 km, nach beschleunigter Grundqualifikation nach § 4 Abs. 2BKrFQG;

d) bereits mit 23 Jahren die Klasse D (nicht DE) nach beschleunigter Grundqualifikation nach § 4 Abs. 2 BKrFQG.

 

Seit 05/2014: Mindestalter 21 für Bewerber der Klasse D, die als Führer

1. von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes, sofern diese Fahrzeuge für Einsatzfahrten oder vom Vorgesetzten angeordnete Übungsfahrten sowie Prüfungen auf der Straße unterzogen werden,

und 2. von Fahrzeugen, die zu Reparatur- oder Wartungszwecken in gewerbliche Fahrzeugwerkstätten verbracht und dort auf Anweisung eines Vorgesetzten Prüfungen auf der Straße unterzogen werden.

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